«Ja, die Abstimmung war geheim. Die Situation ist mit 23 zu 22 bei drei Enthaltungen knifflig», sagt sie. Ihr selber habe die Vorstellung Maurers gefallen, es habe eine kritische Diskussion stattgefunden, Maurer habe Stellung bezogen und Antworten geliefert.
Niklaus Ramseyer von der «Basler Zeitung» gesellt sich dazu. «Waren Sie unter den 23», will er wissen. Amacker gibt sich keine Blösse: «Das sage ich nicht.»
Es sei allerdings eine unangenehme Ausgangslage: Wer effektiv Maurer wählt, beuge sich den neuen SVP-Statuten, die einen Parteiausschluss vorsehen, wenn jemand aus den eigenen Reihen, der nicht für den Bundesrat nominiert wurde, die Wahl annimmt.
«Das dürfte für die SVP noch hinderlich sein», sagt Amacker.
Den dritten offiziellen Kandidaten, Luc Recordon, hat die CVP übrigens nicht angehört. Da er nicht wählbar sei (falsche Partei, nämlich Grüne), käme dies einer Farce gleich, sagt Amacker.
Die Baselbieterin geht davon aus, dass wer in der Fraktion heute für Maurer gestimmt hat auch morgen für Maurer stimmen wird. «Es gibt keinen Grund, morgen jemand anderes zu wählen, als den, dem man heute schon die Stimme gegeben hat.»

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