SVP-Fraktionschef Caspar Baader (BL) hält gegen 19.15 Uhr auf Anfrage fest:
«Die Frage ist, ob die anderen Parteien zur Konkordanz stehen. Und ob sie die Partei mit dem grössten Wähleranteil in der Regierung wollen. Wir sind bereit, Verantwortung zu übernehmen. Wir haben in dieser Krisenzeit ein Zweierticket mit den besten Leuten – Christoph Blocher und Ueli Maurer – aufgestellt. Jetzt ist es an der Bundesversammlung, auszuwählen.»
Was die Ausschlussklausel angeht, sagt Baader: «Wir waren gezwungen, diese Anpassung vorzunehmen, nachdem wir die Situation juristisch sauber abgeklärt hatten. Es kann nicht sein, dass uns zum dritten Mal ein anderer Kandidat vorgesetzt wird, als die, die wir aufgestellt haben.» Wählt die Bundesversammlung also ein anderes Mitglied der SVP in die Landesregierung, ist dieses Mitglied bei Wahlannahme parteilos. Und somit wäre auch die Konkordanz nicht zustande gekommen.
In dieser schweren Zeit, so Baader, sollen in der Regierung alle Kräfte eingebunden sein. Auch die SVP.


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